Enkhausen

Flüchtlinge in Enkhausen aufgenommen

23 Flüchtlingen kamen am Freitag in Enkhausen an
Sie werden es nicht einfach haben, die Flüchtlinge, die in Enkhausen Zuflucht gefunden haben. Die Gebäude sind marode, Außenanlagen existieren eigentlich nicht mehr. Der Weg in den Ort weit. Denn sie wohnen ganz am Ende der Heinrich-Lübke Straße. Alles muss zufuß erledigt werden. Und doch, meinte ein junger Iraker, es ist erst mal ein Dach über dem Kopf. Auch ein 24jähriger Pakistaner ist zufrieden. "Ich habe studiert, Dipl. Ingenier und habe schon als Konstrukteur gearbeitet. Sobald ich kann, werde ich es hier schaffen." Er träumt von einem selbstständigen Leben in Deutschland, wie wohl alle hier. Wenn sie sich zurzeit auch noch auf Englisch verständigen, so möchte doch jeder schnellstens Deutsch lernen. Zwei junge Syrer, die seit zwei Monaten in Sundern leben und in der Kleiderkammer helfen (siehe Bericht "Auf einen Kaffee zu Gast") standen dem Kleiderkammer Team sofort zu Seite um zu dolmetschen.
Zerschlissene Schuhe oder einfache Flipflopps, keine Socken, nur T-Shirt oder langarm Shirts, die Kleidung, die die Newcomer trugen, war für unsere Wetterverhältnisse absolut unzureichend. Darum starteten die Aktiven der Kleiderkammes des Bürgernetztwerks umgehend eine Einkleideaktion. Mit vier Autos wurden die jungen Männer in Enkhausen abgeholt und konnten sich in der Kleiderkammer warme Kleidung aussuchen. Ihre Dankbarkeit war groß! Darum noch einmal an alle Spender:
Ein herzliches DANKESCHÖN an jeden, der das Bürgernetztwerk "Willkommen in Sundern" mit Kleiderspenden unterstützt.